In den Abendstunden wurden die Löschzüge 2 und 3 zum Brand einer Strohmiete alarmiert. Beim Eintreffen stand die gesamte Strohmiete bereits in Vollbrand. Durch starken Funkenflug und die enorme Hitzestrahlung drohte eine Brandausbreitung auf die Baumgruppe in unmittelbarer Nähe. Wir bauten die Wasserversorgung von einem Hydranten auf und führten die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz durch.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der großen Menge von Strohballen schwierig und dauerten noch die ganze Nacht. Aufgrund der starken Rauchentwicklung kam es auch zu Sichtbehinderungen auf der B442. Der Rauch zog über Lauenau und Rodenberg bis nach Bad Nenndorf. Über die Warn-Apps wurden die Einwohner informiert, Türen und Fenter geschlossen zu halten.
Im Einsatz hatten wir auch unseren Wasserwerfer sowie den Drucklüfter. Die Feuerwehr Apelern löste uns in den frühen Morgenstunden aus dem Einsatz heraus. Die Zusammenarbeit der einzelnen Feuerwehren hat sehr gut geklappt.